Eingewöhnung

Die ersten Wochen im Kindergarten bilden die Grundlage für den Beziehungsaufbau zwischen Kind, Eltern und den Betreuerinnen. Die Eingewöhnungszeit kann zudem prägend für den Umgang mit neuen Lebenssituationen im weiteren Leben sein. Im Mittelpunkt steht während der Eingewöhnungsphase der Aufbau einer festen und verlässlichen Beziehung der Betreuerinnen zum Kind. Über Spiele und gemeinsame Aktionen unterstützen wir natürlich auch die Kontaktaufnahme zu den anderen Kindern.

Mit einem Erstgespräch vor der Eingewöhnung versuchen wir dem Kind und seinen Eltern den Einstieg zu erleichtern. Durch eine behutsame und stufenweise Eingewöhnung können sich Kind und Eltern mit der neuen Umgebung Kindergarten vertraut machen und zusammen unter Mithilfe der Betreuerinnen in diesen neuen Lebensabschnitt hineinwachsen.

Das Kind soll gerne zu uns kommen und wenn es dazu mehrere Tage von seiner Bezugsperson begleitet werden möchte, darf es das. Dabei ist uns wichtig, dass das Kind sich wohlfühlen kann und entsprechend seinem Tempo die Eingewöhnung stattfindet. So wird sowohl die Gesamtzeit im Kindergarten pro Tag als auch die Zeit ohne Bezugsperson im Kindergarten stetig gesteigert. Während der Eingewöhnung wird das Kind von einer Betreuerin individuell begleitet, die dann auch im täglichen Austausch über den Stand und Verlauf der Eingewöhnung mit den Eltern steht. Die Dauer der Eingewöhnung variiert bei jedem Kind. In der Regel beträgt sie ca. zwei bis vier Wochen, sie kann aber auch kürzer oder länger dauern, je nach Persönlichkeit und Erfahrungen des Kindes (und der Eltern).